Worauf sollte man bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten?

Die Fähigkeit seinem eigenen Beruf bis zum Rentenalter nachgehen zu können, ist für jeden eine finanzielle Notwendigkeit. Doch nicht jeder hat das Glück und kann seinen Beruf bis zum Eintritt des Rentenlebens ausführen, oftmals scheidet man schon vorher aus gesundheitlichen Gründen aus.

BerufsunfähigkeitExperten weisen darauf hin, dass jeder vierte Erwerbstätige im Laufe seines Berufslebens einmal berufsunfähig wird. Wer sich finanziell gegen dieses Risiko absichern möchte, hat dabei unterschiedliche Versicherungskonzepte zur Auswahl. Die beste Möglichkeit sich gegen die finanziellen Risiken aus einer drohenden Berufsunfähigkeit abzusichern bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei den verschiedenen Anbietern von Berufsunfähigkeitsversicherungen sollte man die Leistungen und Beiträge sorgfältig prüfen, bevor man sich für eine entscheidet.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung tritt in Leistung, wenn der Versicherte seinen Job dauerhaft nicht mehr ausüben kann auf Grund einer Krankheit oder eines Unfalls. Allerdings gibt es verschiedene Ausnahmefälle, auf die man bei der Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten sollte. Besonders der Begriff der abstrakten Verweisung ist in diesem Zusammenhang zu beachten.

Man sollte unbeding die Versicherungsbedingungen beachten

Zuerst stellt sich die Frage, welcher Beruf oder gar welche Tätigkeit laut Versicherungsbedingung nicht mehr ausgeübt werden können darf, damit eine Leistungspflicht des Versicherers eintritt.

Je nach Anbieter können die Formulierungen bezüglich der abstarkten Verweisung bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr genau oder auch sehr schwammig sein. Wichtig ist, dass tatsächlich der eigene Beruf berücksichtigt wird und nicht etwa jede Tätigkeit oder eine vergleichbare Tätigkeit. Das ist wichtig, weil dann häufig nur die theoretische Möglichkeit relevant ist und nicht die praktische Durchführbarkeit. Mit dem eigenen Beruf ist in der Regel der letzte längerfristig ausgeübte Beruf gemeint. Über die Vertragsklauseln bei Berufsunfähigkeitsversicherungen findet man bei berufsunfaehigkeitsversicherungvergleich24 mehr Informationen und man kann mit einem Onlinerechner die einzelnen Tarife miteinander vergleichen. Hier kann man einen private Berufsunfaehigkeitsversicherung vergleich erhalten.

Weiterhin ist von Bedeutung, wie die Versicherungsgesellschaft den Begriff „dauerhaft“ definiert und unter welchen Bedingungen sie leistet. Wie weit sollte die ärztliche Prognose reichen? Üblicherweise findet sich in den Verträgen ein zeitlicher Ansatz von sechs Monaten.

Bis zur ersten Zahlung einer privaten Berufsunfähigkeitsrente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung kann wegen der Prognose und Prüfung einige Zeit vergehen. In diesem Zusammenhang ist die rückwirkende Leistungspflicht des Versicherers ein elementares Kriterium, gerade bei verspäteter Meldung. Während der Leistungsprüfung sollte eine Stundung der Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbart sein. Über die private Berufsunfähigkeitsrente kann man hier mehr lesen: www.berufsunfaehigkeitsversicherungvergleich24.de/berufsunfaehigkeitsrente

Wie hoch sollte die Versicherungsleistung sein?

Auch die Höher der späteren Berufsunfähigkeitsrente ist genau zu überdenken. Das aktuelle Nettoeinkommen ist ein guter Richtwert, wobei zu prüfen ist, welcher Anbieter eine dementsprechend volle Absicherung offeriert. Hier können häufig Begrenzungen bestehen, beispielsweise 75 Prozent des Nettoeinkommens. Dynamiken im Beitrag und im späteren Leistungsfall können interessant sein. Stets sollte jedoch eine Nachversicherungsgarantie Bestandteil der Berufsunfähigkeitsversicherung sein, um im Bedarfsfall die Leistung des Vertrages ohne erneute Gesundheitsprüfung anheben zu können, zum Beispiel nach Heirat oder bei Nachwuchs.

Insbesondere die Gesundheitsprüfung ist außerdem ein wichtiger Schwerpunkt. Präzise formulierte Fragen der Versicherungsgesellschaft sind dabei ebenso wichtig, wie eine wahrheitsgetreue und vollständige Beantwortung durch den Antragsteller.

Ansonsten drohen Leistungskürzungen oder gar eine Leistungsverweigerung im Versicherungsfall. Neben der BU Rente und dem gesundheitlichen Zustand zählen Alter und Beruf zu den Faktoren, die die Prämie beeinflussen. Für gefährdete Berufe können Zuschläge erhoben werden, hier ist es wichtig, wie der eigene Beruf bei den verschiedenen Anbietern eingetaktet wird. Beim Alter als Beitragskriterium gilt regulär: je jünger der Interessent, umso attraktiver die Prämie.

Ob Prognosezeitraum, Verweisung auf eine andere Tätigkeit, rückwirkende Leistung oder Nachversicherungsgarantie – innerhalb der Berufsunfähigkeitsversicherung sind unterschiedliche Details und Vertragsgestaltungen auf dem Versicherungsmarkt vorzufinden. Wer einen guten und individuell passenden Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit sucht, sollte daher vor allem auf das Kleingedruckte im Vertrag achten und sich kompetent beraten lassen.

Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung wird 2015 teurer

Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Werte für die Bemessungsgrößen der gesetzlichen Krankenkassen in einem Verordnungsentwurf bekannt gegeben. Dabei steigen die Bemessungsgrenzen in etwa um 2,03% in Deutschland.

Mit der Bemessungsgrenze steigen auch die Beiträge

Die Bemessungsgrenze wird jedes Jahr vom Bundesarbeitsministerium neu festgelegt. Dabei wird die Grenze an die Lohn- und Gehaltsentwicklung in Deutschland angepasst. Und die Einkommen sind in West- und Ostdeutschland zusammen um durchschnittlich 2,03% gestiegen. So weit so gut, aber als Selbständiger muss sich das Einkommen ja nicht auch erhöht haben.

Selbständige haben nicht immer kontinuierliche Einnahmen und keinen Arbeitgeber, der jedes Jahr tarifliche Gehaltserhöhungen vornimmt. Da hat die private Krankenversicherung für Selbständige viele Vorteile, denn die Beiträge werden nicht anhand des Einkommens berechnet. Wer sich für eine private Krankenversicherung interessiert, der kann hier einen PKV Vergleich der Tarife erhalten.

Leider steigen nur die Bemessungsgrößen zur freiwilligen Krankenversicherung auch um 2,03% und damit die Beiträge zur GKV. Das betrifft vor allem diejenigen, die nur den Mindestbeitrag in die GKV einzahlen, weil ihre Einnahmen nicht sehr hoch sind. Für diese Freiberufler und Selbständige ist die Erhöhung sicher keine gute Nachricht. Aber die kommt jetzt, denn die allgemeinen Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenkasse werden von 15,5% auf 14,6% gesenkt. Das sollte dann zu einer Reduzierung der Beiträge führen.

Auch die Beitragsbemessungsgrenze wird erhöht

Die Erhöhung der Bemessungsgrenzen wird sich auch für besser verdienende Angestellte oder Selbständige negativ auswirken. Denn die Beitragsbemessungsgrenze wird ebenfalls angehoben. Damit wird ein höherer Anteil vom Gehalt fällig, der in die gesetzliche Krankenversicherung gezahlt wird. Wer diese Beitragserhöhung nicht mitmachen will, der sollte sich überlegen, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung sinnvoll ist. Bei der PKV werden die Beiträge unabhängig vom Gehalt erhoben.

Allerdings können Angestellte nur dann in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn sie über der Versicherungspflichtgrenze verdienen. Und diese Grenze wird 2015 auch wieder angehoben. Wer aber darüber liegt, der kann von günstigen Beiträgen und mehr Leistungen bei der PKV profitieren.

Was eine private Krankenversicherung kosten würde, kann man hier mit einem PKV Vergleichsrechner herausfinden. Der Vergleichsrechner berechnet anhand der gemachten Angaben den günstigsten Beitrag der verschiedenen privaten Krankenversicherungen. Es sei aber angemerkt, daß sich eine PKV meist nur für jüngere Arbeitnehmer ohne eine große Familie lohnt.

Am ungünstigsten wirkt sich die Anhebung der Bemessungsgrenzen auf freiwillig Versicherte in der GKV aus. Hier muss der volle Anteil von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt werden. Wer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, der wird jedes Jahr deutlich mehr für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung bezahlen müssen.